Um 18:00 Uhr wurden wir mittels Sirene und App zu einem Schadstoffeinsatz der Stufe 1 alarmiert.

Bereits am Weg ins Feuerwehrhaus wurde die besagte Spur von etlichen Kameraden deutlich wahrgenommen, weshalb wir uns schon im Feuerwehrhaus entsprechend auf den Einsatz vorbereiten konnten.

Aufgrund der sehr langen Strecke, verteilten sich unsere Fahrzeuge auf unterschiedliche Örtlichkeiten.

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Die Kameraden unseres Hilfeleistungsfahrzeug folgten der Spur bis zum nördlichen Ende von Enzersfeld, wo die Mannschaft einen LKW samt Anhänger vorfand. Um das Fahrzeuggespann konnte eine große, nasse Fläche wahrgenommen werden.

Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass der Dieseltank unterhalb des Anhängers ein Loch hatte. Umgehend wurden die Einsatzstelle abgesichert und erste Handlungen gesetzt: Da bereits ein Großteil des Kraftstoffs ausgetreten war, demontierten wir den Tank und kümmerten uns anschließend um das Binden des ausgelaufenen Betriebsmittels bzw. die Dokumentation.

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Die Kräfte des Rüstlöschfahrzeugs kümmerten sich einstweilen ebenfalls um das Absichern sowie das Binden der Spur entlang der Hauptstraße bzw. der Ableidingerstraße.

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Die Kameraden des Mannschaftstransportfahrzeugs erkundeten währenddessen stetig das Ausmaß des Einsatzes und lieferten dadurch wichtige Informationen an den Einsatzleiter. Dieser wiederum kümmerte sich um die Informationsweitergabe an die Straßenmeisterei bzw. den Straßenerhalter der S1 Wiener Außenring-Schnellstraße.

Aufgrund des Ausmaßes entschied er sich zudem im Laufe es Einsatzes dazu, auch die Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn zur Unterstützung anzufordern.

Da sich die Spur auch auf dem Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Hagenbrunn befand, wurde auch diese alarmiert.

Nachdem unsere Vorarbeiten abgeschlossen waren, übernahm eine Reinigungsmaschine der Straßenmeisterei die Säuberungsarbeiten entlang der Landesstraße.

Gegen 20:30 Uhr konnten wir im Feuerwehrhaus einrücken.

Ebenso im Einsatz stand die Polizei.