Übungsannahme war ein Flurbrand, der durch einen Funkenflug im Zuge eines Verkehrsunfalls entstanden ist. Das Auto kam aus unbekannten Gründen auf der Beifahrerseite zum Liegen. Im Inneren des Fahrzeuges befand sich noch eine verletzte Person die durch Wiederaufrichten des Autos und hinzuziehen unseres Spineboards und eines stiff necks sehr schnell gerettet werden konnte.  

Aufgrund der hohen Wassermengen die zum Löschen des Flurbrands benötigt wurden, wurde eine Löschleitung mit Hilfe zweier UWPs und unserem RLFA eingerichtet. Am anderen Ende der Löschleitung befand sich der Monitor, mit dem ein dauerhaftes kühlen gewährleistet werden konnte. 


Thema an diesem heißen Donnerstagabend war die Personenrettung zweier Personen am Areal der Kläranlage / des Bauhofs Enzersfeld. Bei Station eins wurde aus unbekannten Gründen eine Person unter einer großen Mulde eingeklemmt und konnte sich selber nicht mehr befreien. Mit Hilfe von Hebekissen und Unterlegholz konnte die verunglückte Person in kürzester Zeit geborgen werden. 

Bei Station zwei kam ein Mechaniker bei Reparaturarbeiten an einem Kippanhänger zwischen Fahrgestell und Aufbau. Hier setzten wir das hydraulisches Rettungsgerät in Kombination mit dem Spreizer ein, um den Verunglückten zu retten.

Die letzte Station befasste sich mit dem Ansaugen über die Tragkraftspritze unseres HLFA 1 von einer Wasserentnahmestelle bei der Kläranlage. 

Am 15. Mai 2019 fand die alljährliche Unterabschnittsübung des Unterabschnitts 4 bei uns im Feuerwehrhaus statt. Nachdem sich die Feuerwehren Flandorf, Hagenbrunn, Klein Engersdorf und Königsbrunn bei uns eingefunden hatten, wurde die Übung von unserem Kommandanten eröffnet und erklärt. Die Übung war in drei verschiedene Themengebiete gegliedert. Bei Station 1 wurde besonders auf Arbeitsschutz und die damit verbundene Ausrüstung eingegangen. Station 2 beschäftigte sich mit dem Thema Retten aus Höhen und dem richtigen Umgang mit Leitern und deren Verwendungszweck. Bei der letzten Station bekamen allen Kameraden eine Einschulung in Bezug auf richtiges Abseilen und dem Umgang mit der zur Verfügung stehenden Ausrüstung.

Abgeschlossen wurde die Übung durch einen kurzen Bericht des Übungsbeobachters und einigen Schlussworten. Anschließend konnten sich die Kameraden der verschiedenen Wehren noch bei einer kleinen Stärkung austauschen und gemütlich zusammensitzen.

Thema dieser Übung waren das Arbeiten mit Leinen und die Wissenserweiterung im Bereich Knoten. An einem Geländer bei der Kläranlage in Enzersfeld durften die Mitglieder verschiedene Knoten wie zB. Roringstek, Kreuzklang oder Zimmermannsklang üben. Bei Fragen stand der Übungsleiter stets zur Verfügung. 

An diesem Wochenende hatten alle Atemschutzgeräteträger die Möglichkeit den jährlich verpflichtenden Atemschutzleistungstest direkt bei uns in der Feuerwehr durchzuführen.

Es wurden sowohl der Finnentest also auch der Coopertest von den Kameraden in Anspruch genommen und durchgeführt. Alle angetretenen Feuerwehrmitglieder konnten den Test erfolgreich absolvieren und sind somit für den Einsatz unter Atemschutz tauglich.

Stationen Finnentest (insgesamt 14,5 Minuten Zeit unter vollständiger Einsatzbekleidung und Atemschutz):

  • 100m ohne Gewicht / 100m mit zwei Kanister á 16,6kg gehen
  • 90 Stufen hinauf / 90 Stufen hinunter
  • 47kg schweren Traktorreifen mit einem 6kg Hammer über 3m hämmern
  • 3 60cm hohe Hindernisse unterkriechen und übersteigen
  • C-Schlauch einfach rollen

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