Am Mittwoch stand eine Gemeinschaftsübung mit unserer Nachbarwehr Königsbrunn am Plan. Mittels Funk wurden beide Wehren zu einem Einsatz auf den Bauhof in Enzersfeld gerufen. Kurz darauf trafen alle Fahrzeuge am Einsatzort ein. Es galt zwei vermisste Personen aus einem verrauchten Raum zu retten und den Brand zu löschen. Während sich die Mannschaft des RLFAs gemeinsam mit den Kameraden aus Königsbrunn um das Legen der Schlauchleitungen, das Stellen von Atemschutztrupps und den Innenangriff kümmerte, war die Mannschaft des HLFAs damit beschäftigt, eine Wasserversorgungsleitung von der ca. 200 Meter entfernten Löschwasserentnahmestelle zu legen und damit das Rüstfahrzeug zu versorgen. 

Wir möchten uns bei der Feuerwehr Königsbrunn für die gute Kooperation und Zusammenarbeit bedanken.

Je ein Trupp zu drei Kameraden unserer Wehr war am Donnerstag, den 03. Oktober und Sonntag, den 06. Oktober in Gaweinstal bei der Atemschutzausbildung Stufe 4. 
Bei dieser Ausbildung lernten die Teilnehmen den Innenangriff in einem gasbefeuertem Container. Es wurde der Einstieg über das Dach und Stiegen, ein Zimmerbrand, eine Türöffnung und ein Flashover geübt.

Wir möchten uns bei der Feuerwehr Gaweinstal für die Verpflegung und bei den Ausbildern für zwei sehr lehrreichen Tage bedanken.

An diesem Übungsdonnerstag machten wir uns auf den Weg in die Satzkellergasse, wo die Übungsannahme eine bewusstlose Person in einer Kellerröhre war.
Vermutliche Ursache waren die Gärgase. Wir besprachen die verschiedenen Bergemethoden und übten anschließend zwei dieser.

Für diese Übung fuhren wir mit allen drei Fahrzeugen unseres Fuhrparks auf das Areal der Kläranlage Enzersfeld, wo ein Tankfahrzeug eine ca. 3 Meter über dem Boden verlaufende Füllleitung beschädigte. Die austretende Flüssigkeit hat bereits eine beachtliche Spur auf dem Asphalt in Richtung Kanal verursacht. Die beiden Gruppenkommandaten forderten schon bei der Alarmierung einen Atemschutztrupp bestehend aus 3 Kameraden an. Des weiteren wurde ein Brandschutz aufgebaut und der Kanal abgedichtet. Um die austretende Flüssigkeit ein wenig aufzufangen, kümmerten sich die Kameraden unter Atemschutz um das Aufstellen eines Aufhaltebeckens. 

Natürlich wurde im Vorhinein die Bedeutung der Gefahrengutkennzeichnungstafel ermittelt. Es handelte sich um folgende Tafeln: 

  • 80 / 3264
  • 80 / 2582

Um das unter hohem Druck stehende Leck zu schließen, wurden verschiedene Methoden geübt. Wir verwendeten Schlauchschellen, Gummimatten mit Kabelbinder und Keile. 

Am Ende der Übung beschäftigten wir uns noch mit dem Thema Feuerwehrschlüssel. 

Übungsannahme war ein Flurbrand, der durch einen Funkenflug im Zuge eines Verkehrsunfalls entstanden ist. Das Auto kam aus unbekannten Gründen auf der Beifahrerseite zum Liegen. Im Inneren des Fahrzeuges befand sich noch eine verletzte Person die durch Wiederaufrichten des Autos und hinzuziehen unseres Spineboards und eines stiff necks sehr schnell gerettet werden konnte.  

Aufgrund der hohen Wassermengen die zum Löschen des Flurbrands benötigt wurden, wurde eine Löschleitung mit Hilfe zweier UWPs und unserem RLFA eingerichtet. Am anderen Ende der Löschleitung befand sich der Monitor, mit dem ein dauerhaftes kühlen gewährleistet werden konnte. 


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