Die Monatsübung im Juni stand grundsätzlich unter dem Titel „Fahrzeuge und Geräte“.

Die beiden Übungsorganisatoren gingen hierbei noch genauer ins Detail und konzentrierten sich primär auf die Seilwinde, mögliche Anschlagmittel, die verfügbaren Schäkel und Rundschlingen sowie den Greifzug.

Um die Übung möglichst realistisch darzustellen, fuhren wir mit dem RLFA und dem HLFA Richtung Stetten auf einen steilen Feldweg. Am „Fliegerberg“ schob zuerst das Rüstlöschfahrzug und anschließend das Hilfeleistungsfahrzeug rückwärts den Berg hinauf.

Als die Mannschaft ihre besprochene Position erreicht hatte, stellte sie den Greifzug, das dazugehörige Stahlseil, Rundschlingen sowie eine Kiste mit Schäkeln bereit. Weiters wurde das Material für die Installation der Freilandverankerung hergerichtet und theoretisch besprochen.

Die Aufgabe der Kameraden bestand darin, das weiter unten stehende HLFA mittels Greifzug in Richtung des oben stehenden RLFAs zu ziehen. Dabei wechselte sich die Mannschaft immer paarweise beim Betätigen des Mechanismus ab – ein Kamerad schaute dabei zum HLFA, einer zum RLFA – um immer beide Punkte im Blick zu haben.

Nachdem das Material wieder im Fahrzeug verstaut war, konzentrierte sich der Übungsschwerpunkt auf die 5t Seilwinde des Rüstlöschfahrzeugs. Mit ihrem um die 60m langen Stahlseil eignet sie sich perfekt, um schwere Fahrzeuge aus misslichen Situationen zu ziehen oder – wie bei der letzten Übung demonstriert – ein Seil zum Gleiten von Lasten zwischen zwei Punkte zu spannen.

Weiters wurde ein speziell dafür geeigneter Flaschenzug integriert, mit dem die wirkende Zugkraft erhöht und gleichzeitig der Seilverlauf umgelenkt werden kann.

Die Erkenntnis aus beiden Varianten (Greifzug & Seilwinde): Mit sehr wenig (Kraft-) Aufwand können hohe Lasten ziemlich einfach bewegt werden!

Im Anschluss an die Übung wurde der Maibaum fachgerecht umgelegt, zersägt und die Fahrbahn gereinigt.